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Zwei Räder fahren ins Glück

Es gibt viele Gründe, die für ein Auto sprechen: großer Kofferraum, ordentliche Mitfahrgelegenheiten, Wetterschutz und die allgemeine Sicherheit. Dazu kommt das Prestige, das mit dem ersten Auto und später jedem neuen Modell einhergeht. Aber mal ehrlich: Muss es wirklich immer das Auto sein? Wer überwiegend alleine oder zu Zweit fährt, gerne Sprit sparen und trotzdem motorisiert ans Ziel kommen will, ohne auf die Flexibilität des eigenen Fahrzeugs zu verzichten, ist wahrscheinlich mit einem Motorrad besser beraten. Versicherungsschutz und Steuern fallen kostentechnisch niedriger aus, der Spritverbrauch sinkt, die Parkplatzsuche wird einfacher, und auch in Sachen Geschwindigkeit hat das Motorrad unter Umständen Vorteile. Einziger Nachteil: fehlender Kindersitz. Den Weg zur KiTa muss man dann wohl anders zurücklegen …

Vernunft? Der Spaß muss stimmen!

Das klingt soweit alles ganz vernünftig. Aber natürlich ist die Entscheidung, vom Kfz auf das Motorrad umzusteigen, keine rein rationale Entscheidung. Ganz egal, wie schnittig der Sportwagen ist – an die Power von einem Motorrad kommt er einfach nicht heran. Das hat nichts mit der Ausstattung in Sachen PS zu tun, sondern mit dem Gewicht, das die vorhandenen PS bewegen müssen. So leicht wie ein Motorrad ist kein Auto, und dementsprechend schnittig fällt das Zweirad im Vergleich aus. Beschleunigung, Wendigkeit, Fahrspaß – das ist einfach ein ganz anderes Kaliber. Auf welche Maschine man letzten Endes umsteigt, ist eine Geschmacksfrage. Wer überwiegend im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken unterwegs ist, profitiert zwar von einem sportlichen Zweirad, braucht aber nicht unbedingt den großen Reisekoffer hintendrauf oder den extra komfortablen Sitz. Ob das Motorrad die 250 km/h schafft, ist auch irrelevant. Wer dagegen eher auf Landstraßen und/oder Autobahnen unterwegs ist, wird eine schnellere Maschine, die für lange Strecken den entsprechenden Komfort bietet, zu schätzen wissen. Also: Erst einmal die Bestandsaufnahme, was überhaupt benötigt wird, dann wird auf den Markt geschaut, was in welcher Preiskategorie möglich ist.

Eine Kostenfrage? Nicht unbedingt!

Im Unterhalt ist das Motorrad signifikant kostengünstiger als das Auto. Aber wie sieht es in der Anschaffung aus? Für die richtig coolen Maschinen muss erst einmal ein Führerschein gemacht werden. Das ist keine große Sache, kostet aber doch Zeit und Geld. Und vielleicht noch etwas Überwindung, wenn man die 20 schon überschritten hat. Ist der “Lappen” erst einmal da, geht es auf die Suche nach der passenden Maschine. Die kann man gebraucht kaufen – was für das erste Auto gilt, gilt natürlich auch für das erste eigene Motorrad. Hier wie da sind Expertenrat und ein vertrauenswürdiger Händler Voraussetzung für ein gutes Geschäft. Wer schon länger motorisiert unterwegs ist, wird aber wohl eher eine neue Maschine kaufen wollen. Was Garantieleistungen, Zuverlässigkeit und Effizienz angeht, ist das auch verständlich. Allerdings sind neue Motorräder nicht ganz kostengünstig, so dass auf keinen Fall “zweigleisig” gefahren werden kann – das Auto wird vermutlich verkauft werden müssen, um die Anschaffung des Motorrads finanzieren zu können. Also steht man irgendwann vor der Frage: Wer kauft jetzt mein Auto? Private Inserate in Zeitungen und im Supermarkt oder an der Uni sind so eine Sache. Ob ein Händler gefunden wird, der einen akzeptablen Preis für das Auto bietet, ist die nächste Frage. Mit dem Verkauf geht viel Aufwand einher: Angebote sollen eingeholt, miteinander verglichen und gegeneinander abgewägt werden. Das muss niemand selber machen, der ein oder andere Dienstleister übernimmt das inzwischen. Das Auto wird nach entsprechender Prüfung aufgekauft, der Preis auf das über den gleichen Dienstleister erworbene Motorrad angerechnet. Ganz unkompliziert.

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